Informationsmanagement in der Verwaltung

12.08.2015

Die schnelle Datenverfügbarkeit ist heute für Verwaltungen sehr wichtig, wie der aktuelle Branchenkompass Public Services 2015 von Sopra Steria Consulting zeigt. Doch was erhofft sich jeder zweite Entscheider in diesem Umfeld?

Etwa zwei Drittel aller Verwaltungen wickeln ihr Berichtswesen überwiegend elektronisch ab. (Bild: drubig-photo - fotolia.com

Etwa zwei Drittel aller Verwaltungen wickeln ihr Berichtswesen überwiegend elektronisch ab. (Bild: drubig-photo - fotolia.com

Etwa zwei Drittel aller Verwaltungen wickeln ihr Berichtswesen überwiegend elektronisch ab. Das zeigen die Ergebnisse des Branchenkompass. Laut Studie schätzen 75 Prozent der befragten Entscheider die Bedeutung von Berichtswesen und Managementinformation in der Verwaltung als bedeutend bis sehr bedeutend ein. Voll digitalisierte Datenbestände und -analysen haben dagegen noch Seltenheitswert. Dieses Verhältnis könnte in den kommenden Jahren umschlagen, da mehr als drei Viertel der Studienteilnehmer davon ausgehen, dass das Berichtswesen – insbesondere die Anzahl von Reportings – in den kommenden drei Jahren zunehmen wird. Die intelligente Aufbereitung von Daten zu Informationen bleibt somit eine der wichtigen Zukunftsaufgaben.

Eine Möglichkeit dafür ist die Weiterentwicklung des Berichtswesens hin zu Business-Intelligence-Lösungen. Und genau davon erhofft sich immerhin jeder zweite Entscheider Effizienzgewinne. Business-Intelligence-Lösungen ermöglichen die Verknüpfung und Analyse von Daten durch die Endanwender, etwa in Form von elektronischen Management-Cockpits, Balanced Scorecards bis hin zu Government-Analytics-Ansätzen, die Entscheidungsprozesse in Echtzeit unterstützen. Als vorteilhafte Aspekte, die Business-Intelligence-Lösungen und Data-Warehouse-Anwendungen mit sich bringen, sieht die Mehrheit der befragten Studienteilnehmer einen schnellen Zugriff auf Daten und Analysen sowie die zentrale Verfügbarkeit von Daten beispielsweise in einem Portal an.

http://www.consulting.de/nachrichten/alle-nachrichten/consulting/informationsmanagement-in-der-verwaltung/

Business Tools überfrachtet mit Anforderungen

Wir helfen Ihnen dabei, die Anforderungen an ein IT Business Werkzeug zu Priorisieren!
Somit ist sichergestellt, dass systemisch konkurrierende Anforderungen erkannt und entzerrt werden.

Folgende Punkte sollten in der Priorisierungsmatrix abgebildet sein:

- Was ist mein Kerngeschäft und mit welchen IT gestützten Systemen soll dies unterstützt werden ?

- Welche Services bilde ich in meinem Unternehmen / ORG Einheit ab ?

- Welche davon sind in welcher Weise zeitkritisch

 

Daraus erstellen wir dann für Sie eine Balanced Scorecard (https://de.wikipedia.org/wiki/Balanced_Scorecard)

und wir können gemeinsam über die Anforderungen an Analysetools und IT Business Process support tools klassifizieren

 

Hamburg – Fast drei Viertel der deutschen IT-Entscheider sehen in der Analyse riesiger Datenmengen die wichtigste Anforderung für die Datenanalyse in Unternehmen. Allerdings ist nicht einmal die Hälfte mit ihren derzeitigen Möglichkeiten der Verarbeitung großer Datenmengen vollauf zufrieden. Das ist ein Ergebnis der Studie „In-Memory-Analytics“ von Sopra Steria Consulting, die nach den wichtigsten Aspekten der Datenverarbeitung und -analyse in deutschen Unternehmen gefragt hat.

Nach der Analyse großer Datenmengen ist die Anforderung der Echtzeit-Verarbeitung am zweitwichtigsten, der etwas mehr als 40 Prozent der IT-Verantwortlichen zustimmen. Erst an dritter Stelle folgt mit 37 Prozent die Fähigkeit, polystrukturierte Daten zu analysieren. Auch bei diesen beiden Disziplinen zeigt sich eine gefühlte Unausgeglichenheit zwischen Relevanz und Zufriedenheit: Nur rund ein Viertel der Befragten ist mit den Möglichkeiten zur Echtzeit-Verarbeitung und der Analyse polystrukturierter Daten in ihrem Unternehmen rundum zufrieden.

In einigen Branchen zeigen sich die unterschiedlichen Anforderungen an die Datenverarbeitung noch deutlicher. So sehen vor allem die Befragten in Telekommunikationsunternehmen und Automobilunternehmen die Fähigkeit der Analyse großer Datenmengen als wichtigste Anforderung. Automobilhersteller stehen beispielsweise vor der Herausforderung, große Mengen an Abverkaufsdaten zu konsolidieren und zu verwalten.

Am ausgewogensten sind die Verarbeitungsanforderungen zwischen Datenvolumen, Echtzeitanalyse und Datenvielfalt im verarbeitenden Gewerbe, wo die Befragten alle drei Bereiche annähernd gleich gewichten. Allerdings ist hier die Lücke zwischen Relevanz und Zufriedenheit auch besonders hoch: 57 Prozent bewerten die Analyse großer Datenmengen als sehr wichtig, doch sehr zufrieden sind nur 17 Prozent.

Zur Studie: Im Auftrag von Sopra Steria Consulting wurden im Februar und März 2015 hundert IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern zum Thema Analytische Plattformen befragt. Sie kommen aus den Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges Verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien sowie Öffentliche Verwaltung. Die Befragung wurde über ein Online-Panel durchgeführt.

http://www.consulting.de/nachrichten/alle-nachrichten/consulting/deutsche-unternehmen-sind-unzufrieden-mit-datenverarbeitung-und-analyse/